Haus planen

Smart Home planen: So geht’s.

Sie möchten alle Elemente Ihres Hauses mit dem Smartphone steuern und von intelligenter und nachhaltiger Architektur profitieren? Mit unseren Tipps und Ratschlägen wird Ihr Smart Home zum modernen und energieeffizienten Architektenhaus.    

Smartes Home

Vorteile & Nachteile eines Smart Homes

Der Entscheid für ein Smart Home bringt viele Vorteile mit sich:

  • Der Alltag wird erleichtert. Das beste Beispiel ist ein Rasenmäher-Roboter, den Sie über das Handy steuern. Statt lästiger Grasentfernung können Sie sich den schönen Dingen des Lebens widmen. Neben der Automatisierung und leichten Steuerung können Gegenstände Informationen sammeln, die Sie über das Smartphone einsehen können ­­- zum Beispiel bei intelligenten Waschmaschinen.
  • Die Sicherheit wird erhöht. Sie können zum Beispiel Hauszugänge durch Fingerprint-Scans zusätzlich absichern. Nur Ihre Familie kann das Heim betreten, da es keinen Schlüssel mehr benötigt, den Diebe entwenden können. Auch Sicherheitskameras mit Liveübertragung aufs Handy zählen zu dieser Kategorie.
  • Smart Homes steigern die Energieeffizienz. So gibt es zum Beispiel die Möglichkeit, dass sich Geräte in den Stand By Modus schalten, wenn Sie mit dem Smartphone gerade nicht in der Nähe sind. Die Technologien kommunizieren miteinander. Dadurch können Sie auch Ihren Energieverbrauch um bis zu 17% senken, was nicht nur Ihrem Portemonnaie zugutekommt, sondern auch der Umwelt. Ihr CO²-Ausstoß wird sich deutlich verringern und über die Jahre können sie einiges an Geld sparen.
  • Die Wohnqualität und Individualität erhöhen sich. Der wohl wichtigste Punkt ist, dass ein Smart Home viel Komfort bietet. Je vernetzter alles miteinander ist, desto effizienter wohnen Sie. Auch der Wert der Immobilie wird dadurch stark erhöht, denn es handelt sich hier um Luxuselemente. 

Nichts ist perfekt im Leben, so weist ein Smart Home natürlich auch Nachteile auf:

  • Smart Homes können gehackt werden. Wenn die Einstellungen falsch gesetzt oder zu schwache Passwörter gesetzt werden, entsteht eine Angriffsfläche für Hacker und Datendiebe. Lassen Sie am besten alles von einem Fachmann prüfen. Die meisten Smart Home Anbieter legen hohen Wert auf Sicherheit, aber es kann natürlich mal passieren, dass etwas falsch konfiguriert ist oder ein technischer Ausfall stattfindet. Auch ein Stromausfall kann ärgerlich sein.
  • Smart Homes können teuer sein. Im ersten Schritt stellt sich die Frage, ob Sie ein Komplettsystem oder einzelne Komponenten installieren möchten. Je nach Ausmaß kann das Ganze schon schnell teuer werden abhängig von den Anforderungen, Gegebenheiten und dem Komplexitätsgrad. Preisschätzungen vorab durch Anbieter sind oft intransparent, weil der Preis von vielen Faktoren abhängt. Achten Sie darauf, dass die Systeme miteinander kompatibel sind, sonst müssen mit Neuerungskosten rechnen. Wenn Sie gerade knapp bei Kasse sind, sollten Sie von einem Smart Home absehen.
Smarte Architektur

Was haben Smart Homes mit Architektur zu tun?

Durch diesen individuellen Spielraum, den zum Beispiel smarte Lichtsysteme ermöglichen, kann der Architekt noch mehr aus seinem Kunstwerk herausholen, indem er die Smart Elements in sein Design integriert. Bausubstanz, Fenster, Türen und Interieur verschmelzen miteinander und kommunizieren auf noch nie da gewesene Art und Weise. Das Haus hat drei Ziele: Ihren Alltag schön zu machen, für Ihre Sicherheit zu sorgen und den Energieverbrauch zu minimieren. Darum kümmern sich Raum- oder Gebäudeautomationssysteme. Sie vernetzen haustechnische Geräte und Anlagen mit zentralen Kontroll- und Steuerungseinrichtungen. Dadurch laufen Gebäudefunktionen automatisiert und optimiert ab. Deren Bedienung und Überwachung wird vereinfacht.

Smart Home planen: So beginnen Sie

Verschriftlichen und visualisieren Sie Ihr Ziel

In einem ruhigen Moment sollten Sie sich hinsetzen und mal konzentriert alle Anforderungen niederschreiben. Welche automatischen Prozesse sollen stattfinden? Was möchten Sie wann und wie steuern können? Welche Systeme sollen miteinander sprechen? Entwerfen Sie ein Konzept auf Basis des Grundrissplans. Sie können auch zusätzlich den Temperaturverlauf über den Tag skizzieren oder bestimmte Uhrzeiten festhalten, wo Systeme automatisch eine Handlung absetzen sollen. Je konkreter Sie Ihre Wünsche beschreiben, desto einfacher tut sich der Architekt in der Umsetzung.

Berücksichtigen Sie aktuelle Gegebenheiten

Ihre Wohnsituation ist ausschlaggebend dafür, welche Möglichkeiten Ihnen für Ihr Smart Home offenstehen. Wichtig ist auch, den Unterschied zu kennen, was bei einer Miet- oder Eigentumswohnung erlaubt ist. Auch das Alter der Bausubstanz ist entscheidend. Wenn Sie ein neues Architektenhaus planen lassen, kann der Architekt Smart Home Konzepte schon beim ersten Entwurf berücksichtigen – teilen Sie ihm von Beginn an Ihre Wünsche mit, dann kommt es zu keinen Missverständnissen.

Smartes Wohnkonzept

Möglichkeiten der Home Automation & des Smart Livings

Es gibt unzählig viele automatisierbare Prozesse und smarte Systeme. Wir können Ihnen nur eine kleine Inspiration geben, was alles in Ihrem Traumhaus möglich ist:

  • individuell eingestellte Beleuchtung: B. Dimm Effekte & Nachtlicht atmosphärisches Licht während des Filmeschauens oder Musikhörens
  • Raumtemperatur-Regelung & Heizung: Response auf Außentemperatur mit laufender Anpassung für das optimale Raumklima
  • Hoch- und Runterfahren der Jalousien: B. beim Verlassen oder Betreten des Hauses
  • Türklingel mit Kamera: Live-Übetragung nach innen, wer anläutet für den doppelten Sicherheitscheck
  • integrierte Musiklautsprecher: Audiosysteme an Stellen, wo der Klang besonders schön ist; Musik an ungewöhnlichen Stellen, z. B. im Badezimmer – steuerbar mit dem Smartphone
  • uvm.
Smartes Planen in der Architektur

Checkliste für die Smart Home Planung

Mit folgenden Fragen kommen Sie beim Smart Home planen schnell zum Erfolg:

  1. Wie viel Automatisierung möchte ich? Das hängt von Ihren Ansprüchen ab. Für die einen ist ein durch das Smartphone gesteuertes Lichtsystem schon sehr ansprechend, andere wünschen sich Home Automation bis ins kleinste Detail. Machen Sie so viel wie nötig und so wenig wie möglich. Sie müssen sich wohlfühlen. Die Technologie soll Ihnen Zeitersparnis und Komfort bringen, keinen Stress.
  2. Wie viel Aufwand möchte ich betreiben? Manches können Sie einfach nachrüsten. Oft müssen Sie etwas umbauen und neu installieren. Aber ist das alles den Aufwand wert? Gleichen Sie Kosten-Nutzen ab und entscheiden Sie auf Basis dessen.
  3. Möchte ich flexibel planen oder ein Komplettsystem nehmen? Auch hier variieren die Preise der Smart Home Lösungen von günstig bis teuer. Bei Zweiterem ist meistens schon alles programmiert für Sie. Mit günstigen Produkten müssen Sie sich meistens intensiv beschäftigen und mühselig konfigurieren.
  4. Wie sieht das Ganze dann aus? Denken Sie auch daran, dass die Bedienoberfläche zu Ihrem Heim passen sollte – immerhin schauen Sie jeden Tag darauf. Technologie und Design sollten eine Einheit werden.
  5. Wie kann ich mein Wissen zu Smart Homes verbessern? Besuchen Sie Ausstellungen, Musterhäuser und Messen, wo Smart Home Anbieter Ihre Produkte präsentieren. So bekommen Sie einen besseren Eindruck davon, wie Ihr Heim später aussehen und funktionieren könnte.
  6. Wie erhalte ich eine qualitative Installation und Planung? Setzen Sie unbedingt auf einen Profi, z. B. einen Architekten oder Haustechniker.

Smart Home: diese Kosten

Die Kosten hängen stark davon ab, was und wie viel Sie möchten. Manche wünschen sich nur steuerbare und intelligente Lichtsysteme, andere wollen jedes Detail Ihres Hauses durchregeln und bestmöglich automatisieren. Fangen Sie am besten klein an und erweitern Sie im Laufe der Zeit – aber Achtung: Dieser sichere Weg ist teurer als wenn Sie sich von Beginn an für Komplettsysteme entscheiden. Und: Achten Sie auf die Kompatibilität der Devices! Smarte Technologie ist nicht günstig und Sie sollten die Hersteller nach Ihrem Qualitätsanspruch aussuchen. Langfristig gesehen sparen Sie aber Geld – somit ist es ein Investment in Ihre Zukunft!kommen auf Sie zu

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